Montag, 16. Mai 2011

Einfach nur zu sein, ist genug


Hier ein paar spirituelle Ratschläge von dem wunderbaren
Robert Adams,
der mit 14 Jahren während einer Mathematikarbeit erleuchtet wurde:


Einfach nur zu sein, ist genug

Einfach nur zu sein, ist genug. Nicht dies sein, nicht jenes sein, nur sein. Im Satsang sein (im Gespräch mit dem Selbst) ... Öffnet euer Herz, so dass Gnade eintreten kann. Seid einfach still und haltet alle mentalen Aktivitäten an. Das könnt ihr mit irgendeiner Methode machen, die ihr kennt. Wenn ihr Vipassana Meditation oder eine andere Meditation mögt, macht das, wenn ihr Yoga und Pranayama mögt, macht das, wenn ihr Selbstbefragung üben wollt, macht das. Tut immer das, was den Verstand vom Denken abhält. Das ist alles. Alle höheren Religionen helfen euch, die Gedanken auf einen Punkt zu reduzieren. Und wenn euer Verstand anhält, werdet ihr zum Selbst - ihr seid frei!
Ihr müsst durch keine Rituale gehen, euch nicht selbst strafen, um eure Schuldgefühle loszuwerden, eure Samskaras oder sonst etwas. Die Identifikation mit dem leeren Verstand reicht aus. Aber der leere Verstand ist nicht Verwirklichung. Es ist der Schritt vor der Verwirklichung. Verwirklichung kann nicht erklärt werden.

Es sollte reichen, wenn ich sage, dass Verwirklichung jenseits von allem und jedem ist, was ihr euch vorstellen könnt. Aber wenn ihr einen leeren Verstand erreicht, dann seid ihr auf dem Wege zur Verwirklichung. An diesem Punkt wird euch der innere Guru nach innen ziehen und ihr werdet zum Selbst erwachen.

Erstes
versuche also, Demut zu entwickeln. Öffne Dein Herz, sei liebevoll und freundlich.
Zweitens, vergiss dich selbst und deine Probleme, als ob sie nie existiert hätten und hilf Anderen. Gib anderen von dir selbst, weil es nur ein Selbst gibt - das ist das ICH BIN DAS.
Drittens, höre auf Lehrer und deren Lehren zu zitieren und zu sagen: Ich bin Brahman, ich bin no-mind, ich bin Bewusstsein, usw. denn das bläht nur dein Ego auf.

Vergleiche Dich mit nichts und niemandem. Mit anderen Worten, Du musst Nichts werden, und das tut Einigen von Euch weh. "Ich bin doch jahrelang zur Schule gegangen, habe doch studiert und
habe einen Beruf und mache dies und jenes. Ich bin jemand. Und jetzt sagst Du, ich soll Nichts werden?"
Bewusstsein ist Nichts, kein Ding. Was Du Gott nennst, ist Nichts, kein Ding. Wenn also Nichts gut genug für Gott ist, sollte es auch gut genug für Dich sein. Jeder Weise ist zu dem Punkt gekommen, an dem er die Schriften, die Bücher, die Glaubenssätze wegwarf, seinen Körper und das Wissen und sich selbst - das mit dem kleinen "s". Wenn Du alles los wirst, dann wirst Du zum Selbst!

Donnerstag, 5. Mai 2011

Erleuchtung manifestiert sich


Kosmisches Bewusstsein kam sanft und unerwartet...

Dies ist ein Bericht von einem hingebungsvollem und bescheidenen Teilnehmer des "Unbesiegbaren Amerika" (Gruppen-Programm im Maharishi Patanjali Goldenen Dom), der allem Anschein nach Zeugenbewusstsein seines Schlafes, Traumes, des Wachzustandes, einfach bei allem erlangt hat – und zwar seit zwei Jahren nonstop, also ohne eine einzige Unterbrechung! Er erfährt ebenfalls anhaltend einige der Dinge, von denen Maharishi sagte, dass sie im Zustand Kosmischen Bewusstseins allgegenwärtig seien – einschließlich einem ununterbrochenem Gewahrsein ewiger Freiheit.

Mit der Bitte, seine Erfahrung mit unserer Gruppe zu teilen schrieb er:

"Kosmisches Bewusstsein kam sanft und unerwartet an, als ich eines Morgens im November 2008 aus dem Dom hinausging. Ich war damals 64 Jahre alt. Ich habe Transzendentale Meditation seit 1973 und das TM-Sidhi-Programm seit 1978 praktiziert.

Woher wusste ich, dass Kosmisches Bewusstsein gekommen war? Alles was ich sagen kann ist, dass es klar war, dass Reines Bewusstsein (Reines Sein) bei mir war, als ich den Flugdom verließ. Es war klar, dass jene sanfte Transzendenz, dieses Gefühl der Unbegrenztheit, mit dem ich in all jenen Jahren in der Meditation so vertraut geworden war ... nun auf einmal während der Aktivität bei mir blieb. Alles war anders – und doch so wie vorher. Dieses neue Element verfolgte mich auf Schritt und Tritt – diese neue, sanfte Süße, diese neue Reinheit, dieses neue Gefühl der Leichtigkeit, diese neue absolute Klarheit.
Wie die meisten von uns musste ich während all dieser Jahre meiner Berufskarriere nachkommen – mit meiner Familie, meinen Kindern. Aber ich nahm mir immer zweimal am Tag die Zeit für mein Programm, egal wie, selbst wenn es oft bedeutete, im Bus oder im Flugzeug, einer Bibliothek oder an sogar eher unpassenden Orten zu meditieren.
Es geschah niemals, dass ich die Meditationspraxis beendete, nicht eine Meditation ließ ich aus. Ich wusste bereits, noch bevor der Einführungsvortrag zu Ende war, dass ich diese TM-Sache machen und niemals wieder damit aufhören würde.
Über all die Jahre wartete ich geduldig darauf, dass „Kosmisches Bewusstsein“ erscheinen würde. Ich hatte immer das Gefühl, es muss gleich um die Ecke kommen.

Nachdem Jahrzehnte der Praxis verstrichen waren und ich älter wurde, gab ich jeden Gedanken daran auf, ich würde in diesem Leben Kosmisches Bewusstsein erreichen. Ich hörte nie auf, daran zu glauben, dass das eine Realität sei, noch dass das Maharishis TM- und TM-Sidhi-Programm einen nicht dort hinführen würde. Ich hörte einfach auf, zu glauben, dass das mit mir geschehen würde.

Auch wenn ich normalerweise mein Programm genoss, passierte trotzdem nie etwas Auffälliges. Im Laufe der Jahre schien es sogar so, dass die Zahl der Veränderungen, die ich in mir selbst am Anfang meiner TM-Praxis bemerkt hatte, deutlich zurückgegangen oder sogar verschwunden seien. Ich fühlte mich wie auf einem Plateau, als ob ich auf der Stelle treten würde.

Meine allgemeine Einstellung war: Okay, es wird eben nicht in diesem Leben passieren. Aber ich weiß, dass TM eine gute Sache ist. Ich habe das immer, seit meiner ersten Meditation gewusst. Deshalb mache ich einfach weiter, damit ich in diesem Leben so weit wie möglich komme. Wer weiß, vielleicht klappt´s beim nächsten Mal ...“

Als Kosmisches Bewusstsein also an jenem Novembertag auf Zehenspitzen zu mir kam, nachdem ich gerade 64 Jahre alt geworden war, war ich vollkommen überrascht und erfreut. Es erschien so zart, zerbrechlich, fast schüchtern. Ich erwartete nicht, dass es anhalten würde. Als aber Tage und Wochen vergingen, hielt die Erfahrung nicht nur an, sondern sie wuchs in ihrer Stärke. Schließlich nahm ich sie einfach an ohne weiter zu zweifeln – sie war da, um zu bleiben. Somit fing ich an, mich damit zu entspannen und es einfach das sein zu lassen, was es war ... , ohne jede Erwartung und vorgefasste Meinung.
Ich war genauso überrascht, wie es jeder andere auch gewesen wäre, dass gerade mir so etwas passiert war. Niemand, auch ich nicht, hätte auf Grund meines Lebens sagen können, dass ich ein wahrscheinlicher und verdienter Anwärter dafür gewesen wäre.
Auch nach Jahren der Meditation hatte ich so dicke Mängel, dass man mit einen LKW hätte durchbrechen müssen. Ich war, anders als viele Leute um mich herum, weit davon entfernt, in der vedischen Literatur gebildet zu sein. Ich denke, meine tägliche Routine hätte man kaum als ayurvedisch bezeichnen können. Mit all meinem Pflichtbewusstsein habe ich trotzdem versucht, das mir Bestmögliche zu geben.

Trotz allem war ES da und ES war nicht zu leugnen; ich dachte, vielleicht war´s einer jener 1-%-Chancen“ eines kosmischen Fehlers, von denen ich Maharishi einst hatte sprechen hören. Und für eine ganze Zeit war ich sicher, dass, sobald der Fehler vom kosmischen Computer entdeckt worden wäre, er korrigiert werden würde.

Zweieinhalb Jahre später war die Erfahrung Kosmischen Bewusstseins zu meiner wachsenden Freude zu etwas noch Großartigerem gereift. Das Sein scheint zu mir von allen Dingen und allen Menschen herüber. Mein eigenes Selbst ist in Allem und Jedem.
Die Lasten, Mühen und launenhaften Wechselfälle des Lebens scheinen alle vergangen oder doch mindestens drastisch gelindert zu sein. An ihrer Stelle trat eine Leichtigkeit, Freude, Süße und innere Ruhe ..., die absolut unbeschreiblich ist.

Glaubt mir bitte, ich weiß, dass dies nicht mein Erfolg ist. Alle Ehre und Verdienst dafür stehen allein Maharishi und Guru Dev zu! Das ist keine falsche Bescheidenheit. Das ist die Wahrheit.

Das Einzige, was ich immer tat, war, den einfachen (Gott sei Dank!) Anleitungen Maharishis zur Praxis der TM und des TM-Sidhi-Programms zu folgen. Wirklich, das war das Einzige, was ich je tat. Dass es für mich zu dieser Erfahrung führte …, ist das Wunderbarste, was ich mir vorstellen kann. Und doch ist es gleichzeitig vollkommen real, vollkommen einfach und für jeden vollständig erreichbar. Das weiß ich mit Gewissheit.

Wenn mein Leben einen Sinn hat, dann den, zu demonstrieren, dass, wenn das jemandem wie mir geschehen kann, es jedermann widerfahren kann. Es kann Jedem widerfahren. Dass es mir widerfuhr …, offenbart die unermessliche Großartigkeit von Maharishis Wissen und bemerkenswerter Kraft seiner Technik – und natürlich die unergründliche Stille, Glückseligkeit und Heiligkeit unseres geliebten Guru Dev.

Jai Guru Dev"

Samstag, 1. Januar 2011

Namasté

Eingestellt von Manorama


Dieser schöne Text ist ein Auszug aus dem Film "Avatar".


NAMASTÉ - Ich sehe Dich

Namasté. Ich sehe Dich als schönes, göttliches Wesen,
dessen ewiges Bewusstsein deinen Körper und deinen Geist durchdringt,
als das Licht Deines wahren Selbst, das zu meinem herüberscheint.
Ich verbeuge mich vor diesem transzendentalen Wesen,
vor dem wahren Du, das in Wahrheit mein eigenes Selbst ist.


Freitag, 13. März 2009

Auszug aus der Essenz der Ribhu-Gita

Der Videha Mukta

Der Videha Mukta1 ist frei von den geringsten Spuren des Denkens. Er verbleibt stets gänzlich in ununterbrochener Seligkeit in seinem strahlenden, reinen Gewahrseins-Selbst, achtlos gegenüber allen begrenzenden Formen, in einem Zustand von Maha-Mounam2. - Kap. 9, 1

Er ist die reine Verkörperung von Sat-Chit-Ananda3, alldurchdringend wie der Raum, endlos wie der Himmel, stets in vollkommenem Gewahrsein, spontan verbleibend im vollkommenen Brahman-Selbst in einem Zustand von stiller, ungebrochener und friedvoller Seligkeit. - Kap. 9, 15

Nicht ein Atom existiert getrennt vom Selbst, das die ungeteilte, einheitsbildende Vollkommenheit des gesamten Seins ist. Seele, Welt und Schöpfer sind untrennbar vom Selbst. Die Realität dieser Dinge besteht aus nicht anderem als allein der Realität des Selbst. - Kap. 10, 34

Alle Unwissenheit und Illusion, sämtliche leblosen und lebendigen Objekte, alle Wesen und Nicht-Wesenheiten, alle fünf Elemente, alle 25 zahllosenWelten, alle Körper und die Lebewesen, die in diesen erscheinen, und die nicht getrennt vom Brahman-Selbst sind, sind nichts als das Brahman-Selbst. Nichts als das Sein allein existiert, denn sogar das Nicht-Sein erhält seine Bedeutung nur auf dem Hintergrund des Seins. Einfach ausgedrückt, existiert alles nur als das alleinige Brahman-Selbst. - Kap. 12, 2

Alles objektive Wissen, alle Gedankenformen, alle sichtbaren Objekte, alle gehörten Klänge, alle Fragen und Antworten, alles eingenommene Essen und alle Illusionen, die alle nicht getrennt vom Selbst sind — alles das sollte allein als das Brahman-Selbst angesehen werden. - Kap. 13, 2

Daher sollte man die Gewohnheit einüben, alles stets als das Brahman-Selbst zu sehen, bis sämtliche Gedanken, deren Gegenstände nicht das Selbst betreffen, verschwunden sind. Sobald dieser Zustand einmal erreicht ist, sollte man nicht den geringsten Raum für Gedanken zulassen und für immer in Maha-Mounam1 verbleiben. - Kap. 14, 38

Alles das, was außer dem Brahman-Selbst wahrgenommen wird, verursacht Furcht und Kummer. Daher ist es deine Pflicht, dich fest in der Gewohnheit zu verwurzeln, alles Wahrgenommene allein als das Brahman-Selbst anzusehen. Nach angemessener Zeit muss sogar dieser eine Gedanke schließlich fallengelassen werden, um fest im immer freien, ungestörten, seligen Zustand des einzigen Brahman-Selbst zu verbleiben. - Kap. 15, 5

(-1 Der Begriff bedeutet wörtlich die „körperlos befreite Person“. Es handelt sich dabei um den reifen Anhänger der Lehre, der im Moment des Todes als das reine Sein-Bewusstseins-Seligkeits-Selbst verbleibt. Bildlich gesprochen meint der Begriff das reife befreite Wesen, welches, noch am Leben, ohne Körperbewusstsein und ohne Bewusstsein der es umgebenden Welt als reines Sein-Bewusstseins-Seligkeits-Selbst lebt

-2 „großes Schweigen“; Stillsein von Körper, Sprechen und Verstand

-3 Sein-Bewusstsein-Seligkeit

Gruß Benno Klöbel - Mitglied von Maharishis Meditationslehrer

Freitag, 23. Januar 2009

"Der wahre Samadhi"

"Der wahre Samadhi"

Die feste, aus der Selbsterforschung geborene Überzeugung zu bewahren, bedeutet:

Ich bin ohne jeden Zweifel diese Bewusstseinsleinwand, das Brahman-Selbst, und diese Welterscheinung, obwohl flüchtig, ist ebenfalls ohne jeden Zweifel nichts als das Selbst allein, und in dieser Überzeugung still und selig zu verbleiben, ist die Essenz aller sadhanas wie Anbetung von Gottheiten, Wohltätigkeit, spirituelle Askesepraktiken, mantra-japa und samadhi.

Das Selbst allein ist das spontane, aus sich selbst heraus strahlende Gewahrsein; es allein ist ewige Seligkeit; es allein ist immerwährendes Sein; es allein ist allesdurchdringende Vollkommenheit; es ist die einzige Gottheit ohne eine andere neben sich und der alleinige Urstoff des Universums.

In der aus dieser Erfahrung geborenen Überzeugung sollte man für immer verbleiben, als das alleinige ICH BIN, das Höchste Selbst.

Auszug aus der "Ribhu Gita"

Donnerstag, 23. Oktober 2008

"Die Stille des Herzens"

Das Endliche kann das Unendliche nicht erfassen

Die Menschen wollen immer noch wissen, was übrig bleibt, wenn alles vorbei ist. Was ist die Grundessenz? Die Ursache? Die der gesamten Existenz zugrundeliegende Ursache? Es muss doch etwas geben, was alles zusammenhält. Wer sagt das?
Da ist nichts zusammenzuhalten. Erinnert euch daran, dass das Endliche das Unendliche nicht erfassen kann. Wenn ich also sage, da ist nichts, das irgendetwas zusammenhält, dann meine ich, dass es nichts gibt, was mit Worten beschrieben werden könnte!
Ich benutze Worte wie Glückseligkeit oder Reines Gewahrsein, Bewusstsein, Sat Chit Ananda, Parabrahman. Und Parabrahman ist sehr mächtig, weil es jenseits von Brahman ist.
Was kann jenseits von Brahman sein? Stille. So etwas wie Parabrahman existiert nicht. Den sobald du daran denkst, heißt das, dass es ein Objekt für dich ist. Zum Beispiel ein Ort, an dem man sich aufhalten kann. Ein Ort, um in der Stille zu sein, das ist Parabrahman. Aber das ist falsch. Da ist kein Ort. Da ist keine Stille. Da ist kein Parabrahman. Was ist es dann? Finde es heraus. Du kannst es nur selber erfahren. Denn es gibt keine Worte, um es zu beschreiben.
Du musst mit deinem Leben ins Reine kommen. Das verlangt totale Ehrlichkeit. Halte dich nicht länger selber zum Narren. Schau, wie du herumläufst von Pontius zu Pilatus, hierhin und dorthin, immer auf der Suche. Immer Ausschau haltend. Immer nach etwas strebend. Wonach? Einige von Euch denken, sie könnten einen Lehrer hoch oben in den Wolken finden, und ihr sucht immer weiter nach diesem Lehrer, bis ihr ihn oder sie irgendwo findet. Ein solcher Lehrer existiert nicht. Wenn du endlich ruhiger wirst und anfängst, öfter in die Stille zu gehen, dann wird dir dein Lehrer erscheinen und du wirst begreifen, dass er niemand anderer ist als du Selbst. Dann magst du fragen, was ich hier mit euch mache. Ich bin euer Selbst. Ich sehe das sehr klar. Es gibt keinen Unterschied zwischen euch und mir. Wenn ihr deprimiert seid, wenn ihr ärgerlich seid, wenn ihr euch unwohl fühlt, dann fühlt ihr mich. Wenn ihr glücklich seid, wenn ihr euch erleuchtet fühlt, wenn ihr euch schön fühlt - das bin auch ich. Alles ist das Selbst und Ich bin Das. Einige von euch denken immer noch, ich spreche von Robert. Robert hat damit nichts zu tun. Ich spreche von Allgegenwärtigkeit. Ich spreche von Nichts. Und ich glaube, weiter zu sprechen ist Zeitverschwendung.


Aus der "Stille des Herzens" von Robert Adams

Dienstag, 9. September 2008

Golden Age to begin in 2012


2012 ist JETZT!




Mayan Calendar Corroborates Hindu Prophecy

From David Hedges, for About.com
http://hinduism.about.com/library/weekly/extra/bl-contributors.htm#dh

In the “Brahma-Vaivarta Purana”, Lord Krishna tells Ganga Devi that a Golden Age will come in the Kali Yuga - one of the four stages of development that the world goes through as part of the cycle of eras, as described in Hindu scriptures. Lord Krishna predicted that this Golden Age will start 5,000 years after the beginning of the Kali Yuga, and will last for 10,000 years.

Mayan Calendar Matches Hindu Calendar
It is interesting that this prediction of the emergence of a new world is prophesied to appear about the same time that the Mayans predicted it to come! The Mayan calendar began with the Fifth Great Cycle in 3114 BC and will end on 21 December 2012 AD. The Hindu Kali Yuga calendar began on 18 February 3102 B.C. There is only a difference of 12 years between the Hindu's beginning of the Kali Yuga and the Mayan's beginning of the Fifth Great Cycle.

Golden Age Could Begin in 2012
The ancient Hindus mainly used lunar calendars but also used solar calendars. If an average lunar year equals 354.36 days, then this would be about 5270 lunar years from the time when the Kali Yuga started until 21 Dec 2012. This is the same year that the Mayans predict rebirth of our planet. It is also about 5113 solar years of 365.24 days per year, and is day number 1,867,817 into the Kali Yuga. By either solar or lunar years, we are over 5,000 years into the Kali Yuga and it is time for Lord Krishna's prophecy to happen according to the ancient Hindu scriptures. Lord Krishna's Golden Age could easily begin in 2012!

Mayan Prophecy Matches Hindu Prophecy
It is amazing that both calendars began at about the same time over 5,000 years ago and both calendars predict a totally new world and/or golden age after about 5,000 years into their calendars! We are definitely on to something with these Mayan and Hindu 2012 predictions. Historically, this is an amazing fact since these two ancient cultures did not have any contact!

What will become reality on earth in this lifetime?


Freitag, 5. September 2008

Vom armen Mann - Meister Eckhart

Ein hoher Lesemeister erzählte in einer Predigt in einer hohen Versammlung diese Geschichte: Es war einmal ein Mann, von dem liest man in den Schriften der Heiligen, der begehrte wohl acht Jahre, Gott möge ihm einen Menschen zeigen, der ihm den Weg zur Wahrheit weisen könnte. Und als er voll starkem Begehren nach der Wahrheit war, kam eine Stimme von Gott und sprach zu ihm: »Geh vor die Kirche, da findest du einen Menschen, der dir den Weg zur Wahrheit weisen soll.«
Und er ging und fand einen armen Mann, dem waren seine Füsse aufgerissen und voll Schmutz und alle seine Kleider waren kaum drei Pfennig wert. Er grüsste ihn und sprach: »Gott gebe dir einen guten Morgen« und jener erwiderte: »Ich hatte nie einen bösen Morgen!« Er sprach: »Gott gebe dir Glück! wie antwortest du mir so?« Und er erwiderte: »Ich hatte nie Unglück.« Er sprach wieder: »Bei deiner Seligkeit! wie antwortest du mir so?« Er erwiderte: »Ich war nie unselig.« Da sprach er: »Gebe dir Gott Heil! Kläre mich auf, denn ich kann es nicht verstehn.« Er erwiderte: »Das will ich tun. Du sprachst zu mir, Gott möge mir einen guten Morgen geben, da sagte ich: ich hatte nie einen bösen Morgen. Hungert mich, so lobe ich Gott; bin ich elend und in Schande, so lobe ich Gott: und daher hatte ich nie einen bösen Morgen. Als du sprachst, Gott möge mir Glück geben, sagte ich, ich hatte nie Unglück. Denn was mir Gott gab oder über mich verhängte, es sei Freude oder Leid, sauer oder süss, das nahm ich alles von Gott für das Beste: deshalb hatte ich nie Unglück. Du sprachst, bei meiner Seligkeit, da sagte ich: ich war nie unselig, denn ich habe meinen Willen so gänzlich in Gottes Willen gegeben: was Gott will, das will auch ich, darum war ich nie unselig, denn ich wollte allein Gottes Willen.« »Ach, lieber Mensch, wenn dich nun Gott in die Hölle werfen wollte, was wolltest du dazu sagen?« Da sprach er: »Mich in die Hölle werfen? Das wollt' ich sehen! Und auch dann, würfe er mich in die Hölle, so habe ich zwei Arme, mit denen umfasste ich ihn. Der eine ist wahre Demut, den legte ich um ihn und umfasste ihn mit dem Arm der Liebe.« Und dann sprach er: »Ich will lieber in der Hölle sein und Gott haben, als im Himmelreich und Gott nicht haben.«

Mittwoch, 3. September 2008

Von der Einheit der Dinge - Meister Eckhart

"........Ich habe manchmal von einem Licht gesprochen, das in der Seele ist und das ungeschaffen und unerschafflich ist. Eben dieses Licht pflege ich allewege in meiner Predigt zu berühren, und dieses Licht nimmt Gott unmittelbar und ohne Hüllen wahr, rein wie es an sich selbst ist, und diese Wahrnehmung findet statt in der Wirksamkeit der Hineingebärung. Da kann ich wahrlich sagen, dieses Licht hat mehr Einheit mit Gott als mit sonst einer Kraft, mit der es doch im Wesen eins ist. Denn ihr sollt wissen, dieses Licht ist im Wesen meiner Seele nicht höher im Rang als die niederste oder allergewöhnlichste, die von Hunger oder Durst, Frost oder Hitze befallen werden kann, und das kommt daher, dass das Wesen einfach ist. Wenn man demnach die Kräfte im Wesen betrachtet, sind sie alle eins und gleich im Rang; aber betrachtet man sie in ihren Werken, dann ist eine viel edler und höher als die andere. Darum sage ich: wenn sich der Mensch von sich selbst und von allen geschaffenen Dingen abkehrt, so weit du das tust, so weit wirst du geeint und beseligt in dem Fünklein der Seele, das nie Zeit oder Raum berührt hat. Dieser Funke entzieht sich allen Kreaturen und will nur Gott, wie er an sich selbst ist. Er begnügt sich nicht mit Gott oder Sohn oder heiligem Geist, und nicht mit den drei Personen, sofern jede für sich in ihrer Eigenschaft dasteht. Ich sage wahrlich, eben dieses Licht begnügt sich nicht mit der Eigenhaftigkeit der fruchtbaren Beschaffenheit der göttlichen Natur.
Ich will noch mehr sagen, was noch wunderbarer lautet: ich sage in guter Wahrheit, dieses Licht begnügt sich nicht mit dem einfachen stillstehenden göttlichen Wesen, das weder gibt noch nimmt, sondern es will wissen, woher dieses Wesen kommt, es will in den einfachen Grund, in die stille Wüste, wohin nie etwas Unterschiedenes, weder Vater noch Sohn noch gedrungen ist; in dem Innigsten, wo niemand heimisch ist, da begnügt es sich in einem Lichte, und da ist es einiger als in sich selbst; denn dieser Grund ist eine einfache Stille, die in sich selbst unbeweglich ist, und von dieser Unbeweglichkeit werden bewegt und da empfangen ihr ganzes Leben alle Dinge, die vernünftig leben und sich in sich selbst versenkt haben. Dass wir so vernünftig leben, das walte Gott. Amen."

Sonntag, 24. August 2008

Der Himmel ist wie das Reine Bewusstsein

Der Himmel ist wie das Reine Bewusstsein....
Die im Bewusstsein erscheinenden sinnlichen Erfahrungen und die daraus resultierenden Gedanken und Gefühle sind wie flüchtige Wolken im Himmel.

Aus der gewöhnlichen Sicht des Menschen ist der Himmel oft verdeckt durch Wolken, aus denen es z.B. regnet oder die das Sonnenlicht kaum durchlassen. Manchmal gibt es Tage oder Wochen, an denen man vergisst, dass es den Himmel und die Sonne überhaupt gibt, manchmal sieht man ein wenig von dem Blau oder das reine Sonnenlicht leuchtet kurz zwischen den Wolken hervor. Im nächsten Moment verhüllen die Wolken, die vor den Himmel entlang ziehen, wieder die unendliche Weite des Himmels und die Helligkeit des Sonnenlichtes.

Aus der Sicht eines Vogels, der hoch im Himmel dahin schwebt, ist der Himmel Alles, immer da, allgegenwärtig und unbegrenzt. Wolken können ihn nicht verhüllen, sondern Wolken, Regen, Helligkeit, Dunkelheit, die Schatten der Wolken sind eine räumlich und zeitlich begrenzte, vorübergehende Erscheinung im Himmel, in seinem unbegrenzten Raum. Ihre Erscheinung ist abhängig von vielen Faktoren: Temperatur, Wind, Land- und Wasserverteilung, Jahreszeit, usw.
Sie kommen und gehen, nicht jedoch der Himmel. Der Himmel ist.
Aus der Sicht des Himmels sind Wolken nicht real, sie sind eine flüchtige Erscheinung, ohne eigene Realität, die seine eigene Natur der Unbegrenztheit natürlich nicht verdecken können und dies auch niemals getan haben. Wenn es einem Betrachter weiter unten so erscheint, als wäre der Himmel hinter den Wolken verschwunden oder würde wieder sichtbar werden, ist das nur eine Täuschung, die auf der niedrigen Perspektive beruht. Tatsächlich ziehen sie im Himmelsraum nur dahin, erscheinen und lösen sich wieder auf, unbeständig und unbedeutend aus der Sicht von oben. Sie berühren nicht die Natur des Himmels und haben das nie getan. Selbst wenn der Himmel für uns lange Zeit unsichtbar zu sein scheint: Die einzelnen Wolken existieren nur Stunden oder Tage, dann sind sie wieder weg. Der Himmel war und ist immer.

Freitag, 15. August 2008

Weisheit des Augenblicks - Katha Upanishad


In der geheimen Höhle des Herzens sitzen Zwei an dem Brunnen des Lebens. Das abgetrennte Ich trinkt Süßes und Bitteres. Es mag das Süße und es mag nicht das Bittere. Währenddessen trinkt das höchste Selbst Süßes und Bitteres. Es mag noch mag nicht das eine oder andere. Das Ich tappt im Dunklen herum, während das Selbst im Licht lebt. -